Teilnehmende der Bürgerbeteiligung bekamen Einblick in Fliegerhorst-Entwicklung


Die Teilnehmenden der Bürgerbeteiligung auf dem Fliegerhorst. Foto: Stadt Oldenburg

Die Teilnehmenden der Bürgerbeteiligung auf dem Fliegerhorst. Foto: Stadt Oldenburg

Am letzten Freitag, 24. August, hatten wir die Teilnehmenden des Partizipationsprozesses zur Entwicklung des Fliegerhorst-Geländes eingeladen, sich einen Einblick in die laufenden Arbeiten zu verschaffen und gemeinsam auf dem Fliegerhorst zu grillen – als Dank für die produktiven Beiträge, die sich aus der Bürgerbeteiligung ergeben hatten.

Rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind der Einladung gefolgt und konnten sich bei einem Spaziergang über das Gelände ein Bild von den ersten Erschließungsarbeiten für das neue Quartier machen. Interessant war vor allem, inwiefern die Ideen und Anregungen aus dem Beteiligungsprozess nun konkret umgesetzt werden. Schülerinnen und Schüler, Expertinnen und Experten aus Verbänden und Vereinen und natürlich Bürgerinnen und Bürger waren 2015 eingebunden worden und konnten im Rahmen von Stadtwerkstätten und Innovationscamps ihre Vorstellungen für den neuen Stadtteil entwickeln.

Zentrale Grünfläche sowie zahlreiche Fuß- und Radwege

Ein häufig geäußerter Wunsch war es, die Bestandsgebäude und den Baumbestand zu erhalten. Dies muss allerdings weiter umfassend geprüft werden und wird auch von den Kampfmittelsondierungen abhängen, die auf den zukünftigen Baufeldern erforderlich sind. Andere Ziele, wie die Schaffung einer zentralen Grünfläche sowie zahlreiche Fuß- und Radwege werden dafür von der Stadt umgesetzt. Auch eine Mischung unterschiedlicher Wohnformen im Quartier und Flächen für Gemeinschaftsprojekte sollen realisiert werden.

Lokal erzeugte Energie: Beteiligungsprozess geht weiter

Und: Der Beteiligungsprozess geht weiter, vor allem auch im Rahmen des „Energetischen Nachbarschaftsquartiers“, das auf dem Fliegerhorst entsteht. Hier soll der Energiebedarf der zukünftigen Anwohnerinnen und Anwohner größtenteils aus lokal erzeugter Energie gedeckt werden. Überschüssige Energien können entweder in der Nachbarschaft über eine digitale Plattform gehandelt werden oder in andere Energieformen umgewandelt und gespeichert werden. Um dieses energetische Nachbarschaftsquartier optimal auf die Bedürfnisse der Anwohnerinnen und Anwohner abstimmen zu können, möchten die Stadt Oldenburg und ihre Projektpartner die Oldenburgerinnen und Oldenburger wieder in den Planungsprozess einbinden.