Stadtteil auf dem Fliegerhorst nimmt Gestalt an


Besichtigung des Fliegerhorst-Geländes. Foto: Stadt Oldenburg

Foto: Stadt Oldenburg

Besichtigung des Fliegerhorst-Geländes. Foto: Stadt Oldenburg

Foto: Stadt Oldenburg

Liebe Oldenburgerinnen und Oldenburger,

der neue Stadtteil, der auf dem Gelände des Fliegerhorsts in Oldenburg entstehen wird, nimmt langsam aber sicher Gestalt an. Im Rahmen des Innovationscamps am 13. Februar 2016 sind Varianten vorgestellt und erarbeitet worden, die eine Richtung für die weitere Planung vorgeben. Bei der Entwicklung des 190 Hektar großen Geländes hat die Bürgerbeteiligung bisher immer einen sehr großen Raum eingenommen. Damit haben wir ein Zeichen für echte Beteiligung gesetzt.

Die verschiedenen Varianten sind anhand der 10 Leitsätze, die in der Stadtwerkstatt im Juni entwickelt wurden, zur Entwicklung des Geländes bewertet worden. Dabei geht es unter anderem um Fragen der Integration bestehender Gebäude, das Verhältnis zwischen Gewerbe, Wohnen und Freizeit oder die Verkehrs- und Entwässerungsinfrastruktur.

Bei der Umsetzung sind wir natürlich auch nicht frei von wirtschaftlichen Überlegungen, diese Feststellung ist mir genauso wichtig, wie eine inhaltlich gute Planung.  Die Stadt investiert etwa 17 Mio. Euro in die Entwicklung des Geländes, und wir sind bestrebt einen möglichst großen Anteil durch den Verkauf der Grundstücke zu refinanzieren.

Dieses Jahr soll nun genutzt werden, um aus den momentanen Planungen eine endgültige Vorgehensweise zu entwickeln Ziel der Stadt ist es, den Masterplan zum Fliegerhorst noch vor der Sommerpause 2016 vom Rat beschließen zu lassen. Anschließend werden für die ersten Teilbereiche Bebauungspläne erstellt, so dass mit ersten konkreten Baurechten in 2017/2018 gerechnet wird.

Und noch ein kurzer Blick zurück: zu den Höhepunkte des Jahres 2015 zählte für mich die Fahrradtour über den Fliegerhorst am 17. April. Mehr als 700 Teilnehmer hatten mir damals schon gezeigt, wie groß das Interesse an diesem Gelände und seiner Entwicklung ist.

Die Oldenburgerinnen und Oldenburger interessieren sich sehr für ihre Stadt, ich werde mich dafür einsetzen, dass das so bleibt.